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2.4.3 Rechenwerk


Das Rechenwerk (engl. Arithmetic Logical Unit) hat eine Reihe von Registern, die zur Zwischenspeicherung von Werten dienen, z. B. sogenannte Akkumulatorregister. Diese Register sind genau auf bestimmte Datentypen zugeschnitten. Ein Register für Integeroperationen (Integerzahlen sind meist 16 Bits, also 2 Bytes breite, ganze Zahlen) ist also 16 Bits breit. Register für Gleitkommaoperationen sind häufig 48 Bits (6 Bytes) oder 80 Bits (10 Bytes) breit (vgl. Abschnitt Darstellung von Zahlen). Wenn Eingabewerte eine andere Breite haben, müssen sie zunächst mit entsprechenden Umwandlungsroutinen auf die passende Breite gebracht werden. Daneben gibt es Befehlsregister, in denen die auszuführenden Operationen codiert sind. Die eigentlichen arithmetischen und logischen Einheiten (z. B. Addierer) sind in den Schaltnetzen verwirklicht. Sie führen die arithmetischen Verknüpfungen aus. Für Gleitkommaoperationen werden häufig neben der CPU besonders dafür geeignete Chips verwendet, man spricht von einem Coprozessor. Mit dem Begriff Prozessor werden allgemein Logikchips bezeichnet.