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Konrad Zuse


Der Berliner Bauingenieur Konrad Zuse baute in der 30er Jahren das erste programmgesteuerte Rechengerät. Es arbeitete bereits mit der Darstellung von Zahlen im Dualsystem und konnte auch Gleitkommazahlen verarbeiten. Bei seinem ersten Modell, der Z 1, waren die Schaltungen rein mechanisch aufgebaut, wobei verschiedene Steuerbleche und ein Schaltstift die Grundelemente bildeten. Damit konnten die für das Rechnen mit Dualzahlen notwendigen Grundschaltungen (UND, ODER, NICHT) verwirklicht werden. Für sein Modell Z 2 verwendete er bereits elektromechanische Bauteile. 1940 begann er die Arbeit an dem Modell Z 3. Ein Jahr später war der erste funktionsfähige, programmgesteuerte Rechenautomat vollendet. Die logischen Schaltungen waren mit ca. 2600 Relais ausgeführt. Dieser erste richtige Computer konnte 64 Zahlen zu je 22 Dualstellen speichern. Die Eingabe erfolgte bereits über eine Tastatur, die Ausgabe über Lämpchen. Pro Sekunde konnten 15 bis 20 arithmetische Grundoperationen durchgeführt werden.